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Wenn Frauen coole Typen sind...

25 September 2022

Ein Arbeitsgericht musste sich mit der Frage beschäftigen, ob der Spruch „coo­le Ty­pen“ in ei­ner Stel­len­annonce eines Arbeitgebers ein In­diz für ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung ist.

Die Richter kamen in ihrem Urteil zu dem Ergebnis, dass dies nicht der Fall ist.

Ge­mäß des Gleichbehandlungsgesetzes AGG sind alle Ar­beit­ge­ber bei der Ausschreibung einer Stelle grundsätzlich an das Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot nach § 7 AGG ge­bun­den. 
Dem­zu­fol­ge dür­fen in solchen Stellenausschreibungen Be­wer­ber nicht wegen ihrer Ras­se oder eth­ni­schen Her­kunft, des Religion, des Geschlechtes oder Welt­an­schau­ung, ei­ner Be­hin­de­rung, des Al­ters oder der se­xu­el­len Iden­ti­tät be­nach­tei­li­gt werden. 

Hier reichen bereits In­di­zi­en, so et­wa auch der Wort­laut, um von ei­ner Dis­kri­mi­nie­rung aus­zu­ge­hen. In dem hiesigen Fall entschied das Ar­beits­ge­richt Ko­blenz je­doch, dass der Aus­druck „coo­le Ty­pen“ we­der In­diz für ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung des Geschlechtes noch des Alters sei. Auch Frau­en im vor­ge­rück­ten Al­ter kön­nen „coo­le Ty­pen“ sein, so die Richter.

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