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Mitnahme eines B√ľrostuhls in das Home-Office rechtfertigt keine K√ľndigung

08 April 2022

Die M√∂glichkeit Arbeitsleistungen von zu Hause aus im Home Office zu erbringen, wird von immer mehr ArbeitnehmerInnen in Anspruch genommen. Hieraus ergeben sich viele Vorteile f√ľr beide Parteien des Arbeitsverh√§ltnisses. Aber wie verh√§lt es sich mit der Mitnahme von Arbeitsmitteln in die heimischen vier W√§nde?

Die Kl√§gerin im Fall, den das Arbeitsgericht K√∂ln zu entscheiden hatte, nahm f√ľr ihre Arbeit im Home Office ihren B√ľrostuhl mit nach Hause, da sie dort keinen √§hnlich geeigneten Stuhl hatte.
Da es hierzu keine ausdr√ľckliche Absprache gab, hielt der Arbeitgeber eine au√üerordentliche K√ľndigung f√ľr gerechtfertigt.

Das Arbeitsgericht Köln gab jedoch der Klägerin recht: 

Zwar sei die unabgesprochene Mitnahme von Eigentum des Arbeitgebers eine Pflichtverletzung, in dem konkreten Fall w√ľrde dies aber nicht ausreichen, um eine au√üerordentliche K√ľndigung zu rechtfertigen. Der Arbeitgeber hatte zwar die M√∂glichkeit f√ľr die Arbeit im Home Office einger√§umt, aber keine entsprechende Ausstattung daf√ľr zur Verf√ľgung gestellt.¬†

Die au√üerordentliche K√ľndigung musste daher zur√ľckgenommen werden.

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